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Die Hexe und die Steine

Steine haben in der Magie und im Leben einer Hexe eine besondere Bedeutung. Steine gab es bereits lange vor der Entstehung des Lebens. In ihnen wohnt das Urwissen über das gesamte Universum inne.

Die bekanntesten Steine und Mineralien für Hexen

Hexen verwenden zahlreiche unterschiedliche Mineralien und Gesteine zur Ausübung ihrer Magie.

Halbedelsteine

  • Der Achat ist einer der bekanntesten Steine. Es handelt sich dabei um Quarz, das in unterschiedlicher Form vorliegen kann. Die dominierenden Farben dabei sind Rot, Grün, Weiß und Blau . Diesen Farben werden in Verbindung mit dem Achat besondere Eigenschaften zugeschrieben. Ein rötlicher Achat fördert demnach die Heilung von Blutgefäßen, ein grünlicher wirkt beruhigend und ein bläulicher oder weißlicher Achat stärkt die Konzentration.
  • Der Amethyst ist ein violetter Quarz und bedeutet Freundschaft.
  • Der Bergkristall hält negative Einflüsse ab.
  • Der rötlich gefärbte Jaspis hält Flüche ab.
  • Der Sugilith lehrt den Menschen, sein eigenes Dasein zu erkennen.

Schutzsteine

Vor allem der Türkis und der schwarze Turmalin gelten als Schutzsteine. Sie schützen ihren Träger vor allen negativen Energien und sind in der Lage böse Geister zu vertreiben. Diese Schutzsteine werden bereits seit Jahrtausenden von Menschen unterschiedlicher Herkunft angewendet. Viele verwenden diese Schutzsteine zudem als Talisman. Manche Steine, vor allem Halbedelsteine und Edelsteine, werden auch in der Astrologie einzelnen Sternzeichen zugeordnet.

Wie die Steine bearbeitet werden

Verarbeitet werden diese Steine auch in Amuletten oder sonstigem Schmuck, den die Hexen direkt am Körper tragen.

Oft werden diese Steine auch vorher behandelt. Der Stein wird dabei mit Wasser gereinigt. Das Wasser nimmt dabei belastende Energien mit und spült sie fort. Dann wird der Stein in die Sonne gelegt, um ihn mit positiver Energie aufzuladen.

Manchmal werden diese Steine auch gereinigt, indem man sie räuchert. Der Rauch von Räucherstäbchen befreit den Stein von negativen Energien und lädt ihn erneut auf.

Für eine Hexe sind die Steine ein unverzichtbares Utensil für ihre Arbeit und die Magie.

Hexenrituale

Es gibt unzählige Rituale, die von Hexen praktiziert werden. Hier findet man eine Auswahl einiger dieser Rituale und Zeremonien.

Pentagramme

Zu den bekanntesten Ritualen einer Hexe gehören die sogenannten Pentagrammrituale. Dabei wird zwischen dem kleinen und dem großen Pentagrammritual unterschieden. Das kleine Pentagrammritual ist eine Möglichkeit, magische Kräfte herbeizurufen. Das Öffnen des Pentagramms erfolgt, indem ein Pentagramm von oben beginnend gegen den Uhrzeigersinn gezeichnet wird. Dadurch werden Kräfte angerufen. Zeichnet man das Pentagramm von unten beginnend im Uhrzeigersinn, so schließt man das Pentagramm und schickt die Kräfte wieder an ihren Ursprung zurück.

Schutzkreis

Der magische Schutzkreis ist ein weiteres Element der Hexerei. Er schützt die Hexe vor ungeliebten Besuchern aus der anderen Welt.

Beim Ziehen eines Schutzkreises werden die vier Himmelsrichtungen mit eingebunden. Jede Himmelsrichtung steht dabei für ein Element. Der Osten steht für das Element Luft, der Westen für Wasser, der Süden für das Feuer und der Norden für die Erde.

Diese vier Himmelsrichtungen werden mithilfe von Kerzen oder Steinen markiert. Danach werden sie miteinander verbunden. Das geschieht entweder mithilfe von Steinen, die in Kreisform gelegt werden, oder es wird einfach eine kreisrunde Linie aus Salz gezogen.

Zuvor müssen sich jedoch alle Utensilien, die für das Ritual benötigt werden, innerhalb des magischen Schutzkreises befinden. Danach werden die vier Elemente angerufen. Dabei wird die jeweilige Kerze, die sich am Punkt des gewählten Elements befindet, angezündet.

Dann werden Zaubersprüche ausgesprochen, um die Geister zu beschwören. In diese Zaubersprüche ist auch der jeweilige Wunsch verpackt, den man erfüllt haben will.

VIsualisierung

Ein weiteres Zeremoniell ist die sogenannte Visualisierung. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, Gegenstände und bestimmte Ereignisse vor dem geistigen Auge zu betrachten.

Durch die Visualisierung erscheinen diese Gegenstände nicht nur optisch, sondern man ist auch in der Lage, die Umgebung der Gegenstände akustisch wahrzunehmen sowie Gerüche zu empfinden. Die Hexe versetzt sich dadurch in eine visuelle Scheinwelt.

Die Utensilien einer Hexe

Jede Hexe verwendet zur Ausübung von Ritualen bestimmte Utensilien. Einige davon finden sich im alltäglichen Gebrauch, andere wiederum sind Raritäten.

Wasser, Salz, Kerzen und Feuer

Zur Grundausstattung einer Hexe gehören Wasser, Salz, Kerzen und Mittel, um damit Feuer zu erzeugen. In der heutigen Zeit werden dafür meist gewöhnliche Feuerzeuge verwendet. Dazu kommen noch andere Utensilien wie ein Kelch, ein Zauberstab, ein Besen, Federn, Steine, Räucherstäbchen und ein Dolch. Der Ritualdolch, der auch Athame genannt wird, dient in erster Linie dazu, Pentagramme in die Luft zu zeichnen. Der Zauberstab wird meist aus Haselnussholz hergestellt.

Der berühmte Hexenkessel wurde von vielen Hexen verwendet und diente dazu, Kräuter zu kochen und damit Essenzen herzustellen. Den Essenzen wohnten Zauberwirkungen inne.

Diese Dinge sind leicht zu beschaffen und können von jeder Hexe benützt werden. Heute kann man derartige Utensilien jedoch auch im Internet bestellen. Mittlerweile haben sich im Internet Plattformen etabliert, die als Onlineshops für Hexen gelten.

Das Buch der Schatten

Zur wichtigsten Lektüre einer Hexe zählt das Buch der Schatten. Darin wird die Hexenkunst eingehend beschrieben und man findet Zeremonien und Rituale, die eine Hexe durchführen kann. Als Autor dieses Buches wird vielfach der englische Kolonialbeamte Gerald Brousseau Gardner genannt, der auch als Begründer der modernen Form der Wicca-Religion fungiert. Die meisten Hexen verwenden dieses Buch als Nachschlagewerk, um Zaubersprüche oder bestimmte Ritualbeschreibungen nachzulesen. Viele der Beschreibungen gründen sich dabei auf alte schamanische Rituale. Auch dieses Buch kann man in verschiedenen Buchläden oder im Internet erwerben. Auch auf amazon findet sich eine Ausgabe dieser Hexenlektüre.

Überdies findet man bei jeder Hexe auch eine Menge Schmuck. Dieser Schmuck besteht aus Amuletten, Ohrringen oder Halsketten. Zahlreiche Esoterikshops haben diesen Schmuck in ihrem Sortiment. Dazu benötigt eine Hexe auch ätherische Öle und Räucherstäbchen. Die Öle sind meist rein pflanzliche Öle ohne chemische Zusatzstoffe. Öle und Räucherstäbchen werden vor allem für die Meditation verwendet.

Hexenfeste

Auch in der heutigen modernen Zeit werden vielfach noch Hexenfeste gefeiert. Einige davon sind bekannt, andere wiederum fristen ein Schattendasein.

Die Walpurgisnacht

Das bekannteste Hexenfest ist die Walpurgisnacht, die mit der Heiligen Walpurga allerdings nichts gemein hat. Bei diesem Fest, das in der Nacht auf den ersten Mai gefeiert wird, steht der Neubeginn und somit auch der Anfang eines neuen Fruchtbarkeitszyklus im Vordergrund. Die Walpurgisnacht wird auch Beltane-Fest genannt. Es ist das wichtigste von den insgesamt acht Festen, die Hexen im Lauf eines Jahres zelebrieren.

Das Samheim-Fest

Ein anderes wichtiges Hexenfest ist das sogenannte Samheim-Fest. Dieses wird am 31. Oktober gefeiert. Nach dem Glauben der Wiccas stehen an diesem Tag die Reiche der Toten und der Lebenden eng beieinander, weshalb dieses Fest auch als Totengedenkfest gefeiert wird. Damit werden auch Parallelen zur christlichen Religion sichtbar. Am ersten November feiern die Christen Allerheiligen.

Übersicht über die Hexenfeste

Insgesamt feiern Hexen acht große Feste pro Jahr. Dazu gehören vier Sonnenfeste und vier Mondfeste. Darüber hinaus gibt es noch dreizehn kleinere Hexenfeste. Die Mondfeste, zu denen auch die oben erwähnten Hauptfeste gehören, werden auch Hexensabbate genannt. Die 13 kleineren Feste nennt man Esbats.

Viele Hexenfeste finden auch zur Zeit der Sonnenwenden statt. So wird am 21. März, dem Frühlingsbeginn, das Ostara-Fest gefeiert. Zur Tag- und Nachtgleiche am 23. September findet das Mabonfest statt. Das Litha-Fest zelebrieren die Hexen am 21. Juni und zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende wird das Julfest gefeiert. Diese Feste folgen also dem Jahresablauf in der Natur und wurden bereits vor Jahrtausenden gefeiert.

Ablauf der Hexenfeste

Bei all diesen Festen werden unterschiedliche Rituale vollzogen. Einige Feste werden sogar nackt gefeiert, um die Nähe zur Natur zu demonstrieren. Meist wird ein Kreis gezogen, in dem sich das Fest abspielt. Dieser Kreis gilt als magisches Zentrum. In diesen Kreis legen die Hexen magische Kräuter, wie die Alraunwurzel oder den Stechapfel.

Hexen in der heutigen Zeit

Hexen sind heute wieder in Mode gekommen. In Österreich wurde vor Kurzem sogar eine eigene Hexenschule ins Leben gerufen. Die modernen Hexen beschäftigen sich allerdings weniger mit Magie als vielmehr mit Kräuterkunde, Orakellehre und dem Kartenlesen. Dazu gibt es jedoch auch den Begriff der Wicca oder Hexe, die einer anderen Lebensweisheit folgt.

Die moderne Hexe

Die moderne Hexe der Gegenwart hat also weniger mit Magie und Zauber zu tun als viel mehr mit einer sensiblen Weltauffassung. Moderne Hexen betrachten ihre Umgebung mit Respekt und Wohlwollen. Diese Hexen arbeiten in erster Linie an sich selbst. Sie bemühen sich, im Einklang mit ihrer Umwelt zu leben und ihre Magie beschränkt sich darauf, andere Menschen wertzuschätzen und zu achten. Für diese Hexen ist das spirituelle Leben vorrangig. Natürlich spielt hier die Ausübung bestimmter Rituale eine Rolle. Moderne Hexen glauben, dass alle Wesen miteinander verbunden sind.

Das Hexenfest

Moderne Hexen nehmen auch an Festen teil, die seit jeher mit der Mystik der Hexen verbunden sind. Das wohl bekannteste dieser Hexenfeste ist die Walpurgisnacht. Obwohl diese Nacht vom 30. April auf den 1. Mai eigentlich der christlichen Heiligen Walpurga gewidmet ist, hat das Hexenfest mit dieser Figur nichts zu tun. Stattdessen feiern die Hexen an diesem Tag die Fruchtbarkeit der Natur und die Vereinigung von Gott und Göttin.

Die feierliche Zeremonie ist jedoch auf Rituale beschränkt. Ein Kelch symbolisiert dabei den weiblichen Schoß und ein Dolch verkörpert das Feuer und das männliche Prinzip. Viele der modernen Hexen gehören der sogenannten Wicca-Bewegung an, die in den Sechzigerjahren ins Leben gerufen wurde. Bei dieser Bewegung handelt es sich um eine Form der Naturreligion. Allerdings sind nicht alle modernen Hexen gleichzeitig auch Wiccas.

Wiccas, die den Naturglauben praktizieren, führen Rituale durch, die mit der Anwendung von Kräutern und Essenzen verbunden sind. Diese Zeremonien finden allerdings meist im Verborgenen statt, weshalb viele Menschen von dieser Naturreligion auch nichts wissen.

Die Zeichen einer Hexe

Eine Hexe wird meist als Besen reitendes weibliches Wesen dargestellt. Sie trägt dabei häufig einen konischen Hut, der teilweise mit Sternen bemalt ist. Doch was macht eine Hexe wirklich aus und woran kann man sie erkennen?

Hexenzeichen

Eine Hexe verrät sich durch eine Reihe von Merkmalen. Im Mittelalter erkannte man eine Hexe vor allem an ihren roten Haaren. Zudem liebten diese Frauen schwarze Katzen und waren außerdem sehr hübsch. Dieses Bild hat sich aber mittlerweile zerschlagen. Heute kennzeichnet sich eine Hexe durch gänzlich andere Merkmale.

Hexen sind Frauen, die mit der Erde und dem Lauf der Natur eng verbunden sind. Ihre Weisheit und ihre Ratschläge geben sie gerne an andere weiter. Hexen lieben die Natur und verbringen viel Zeit in Wäldern und an Gewässern. Hexen haben keine Angst vor Unwettern und Stürmen.

Außerdem lieben Hexen alle Arten von Tieren und anderen Lebewesen und fühlen sich mit ihnen in irgendeiner Form verbunden. Zudem wird die Aktivität einer Hexe von den Mondphasen bestimmt.

Vor allem bei zunehmendem Mond entwickeln Hexen eine besondere Energie und nehmen neue Projekte in Angriff. Viele Hexen verfügen auch über geheime Heilkräfte. Sie können die Wundheilung beschleunigen, wenn sie ihre Hand auf eine Wunde legen.

Manche Hexen erinnern sich auch an ein früheres Leben und verbinden damit oft schmerzhafte Erinnerungen. Hexen fühlen sich in Menschenmassen relativ unwohl. Sie sind lieber alleine und leben eher zurückgezogen.

Viele Hexen lieben besondere Steine und Mineralien, die sie als Schmuckstücke schätzen. Ketten mit Steinen und Amulette sind beliebte Accessoires einer Hexe.

Hexen interessieren sich in der Regel für mystische Geschichten und manche von ihnen verschreiben sich der Astrologie und dem Legen von Karten.

Auch das Handlesen gehört oftmals zu den wichtigsten Fähigkeiten, die auf eine mögliche Hexe hinweist.

Ob und wie viele Hexen es in unserer Gesellschaft gibt, ist bislang jedoch nicht bekannt.